PDF/A und Barrierefreiheit
PDF/A ist das Format für die revisionssichere Langzeitarchivierung, PDF/UA der Standard für barrierefreie PDF-Dateien. netPDF erzeugt und prüft beide.
Welche PDF/A-Variante?
- PDF/A-1: ältester Standard, für sehr strenge Archivvorgaben.
- PDF/A-2: erlaubt Transparenz, Ebenen und JPEG 2000 – für die meisten Archive die richtige Wahl.
- PDF/A-3: erlaubt beliebige Anhänge, zum Beispiel die XML-Datei einer ZUGFeRD-Rechnung.
- PDF/A-4: auf Basis von PDF 2.0, mit 4e (Engineering) und 4f (Anhänge).
Die Stufe b sichert die originalgetreue Darstellung, u zusätzlich durchsuchbaren Text, a zusätzlich Barrierefreiheit.
Ein Dokument umwandeln
- Öffne das Dokument und klicke auf Dokument → PDF/A erzeugen.
- Wähle die Variante. netPDF bettet Schriften ein, ergänzt Farbprofile, entfernt nicht erlaubte Inhalte wie JavaScript und setzt die Metadaten.
- netPDF meldet, was geändert wurde, und prüft das Ergebnis. Speichere danach das Dokument.
Möchtest du das Original behalten, wähle stattdessen Datei → Kopie als PDF/A … – die Kopie wird gleich geprüft. PDF/A prüfen prüft vorhandene Dateien; die Befunde nennen die Regelnummer aus ISO 19005 – dieselbe Nummerierung wie in der Referenzprüfung veraPDF.
Barrierefrei machen
- Klicke auf Dokument → Barrierefrei machen und wähle die Sprache des Dokuments.
- netPDF taggt das Dokument automatisch: Lesereihenfolge (auch bei mehreren Spalten), Überschriften, Absätze, Listen und Abbildungen. Kopf- und Fußzeilen werden als Artefakt markiert, damit sie nicht vorgelesen werden.
- Für Abbildungen fragt netPDF die Alternativtexte ab. Beschreibe kurz, was das Bild zeigt.
PDF/UA prüfen prüft gegen PDF/UA-1 oder PDF/UA-2, Regel für Regel wie veraPDF. Im Fenster Tags siehst und änderst du den Strukturbaum.

